Die Harfe

Seit der Antike begleitet die Harfe, gemeinsam mit Psalter und Leier, als Saiteninstrument die Menschen in unterschiedlichsten Kulturen. Schon die Pharaonen des alten Ägyptens und nach biblischer Ãœberlieferung König David wussten die feinen gezupften Saitenklänge zu schätzen. Zunächst mit wenigen Tönen ausgestattet, existiert die Harfe heute in verschiedenen Formen.

Die kleinere Irische Harfe, die seit Jahrhunderten die Sänger irischer Folklore begleitet. Ebenso die südamerikanische Harfe, die in der dortigen Volksmusik eine wichtige Rolle spielt.  Die Einfachpedalharfe, die zu Beginn der Klassik entwickelt wurde, um mehr unterschiedliche Töne zu ermöglichen. Die größte Harfe ist die Konzertharfe. Mit einer Doppelpedalmechanik, 47 Saiten und einer Höhe von bis zu über 1.80m eines der größten und schwersten Orchesterinstrumente.

Die Harfe wurde in den letzten Jahrzehnten in vielen Musikstilrichtungen etabliert und weiterentwickelt. So ist sie sowohl im Jazz, der Klassik und Neuen Musik anzutreffen als auch in Volksmusik, Folklore, Pop und Rock.
Werke für Harfe stammen von Komponisten wie beispielsweise W.A. Mozart, G.F. Händel, C. Saint-Saens, C. Debussy, P. Hindemith, S. Natra. Bekannte Interpreten sind u.a. Deborah Henson-Conant, Nicanor Zabaleta, Carlos Salzedo, Marcel Grandjany, Xavier de Maistre.

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